22. Februar 2022
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Was tun, wenn der Hund auf die Korrektur nicht reagiert?

Mittlerweile arbeiten ja viele von euch sehr erfolgreich und begeistert nach unseren Online Seminaren zum Thema Leinenführigkeit,
Rückruf, Ruhe, usw.
Wir bekommen täglich ganz liebe Rückmeldungen, Feedbacks und Videos von euch, über die ich mich jedes Mal
unglaublich freue, aber ab und an sind auch Hundebesitzer dabei, die sagen, der Hund reagiert nicht auf ihre Korrektur.
Woran liegt das und was kannst du tun?

1) Suche dir eine Situation die nicht zu schwierig ist, damit du entspannt an die Sache ran gehen kannst.
Wenn du weißt, dass dein Hund bei dem Zaun mit dem Erzfeind immer komplett ausrastet, dann stresst dich das verständlicherweise
und du bist gar nicht mehr in der Lage, ruhig zu bleiben.
Darum:
Starte mit kleinen Schritten!
Wie verlässt du und dein Hund das Haus? Ist das schon so ruhig und entspannt wie du es gerne hättest?
Dann geh doch mal ein Stück in Richtung Garten vom Erzfeind und wieder etwas weg davon, wieder ein Stück Richtung Erzfeind, wieder etwas weg davon,
bis dein Hund das gut kann. Du musst nicht unbedingt beim ersten Mal dann auch tatsächlich am Erzfeind vorbei gehen.

2) Suche dir einen Trainingspartner!
Zu jedem Online Seminar gibt es eine gleichnamige Facebook Gruppe. Nutze sie! Such dir einen Trainingspartner!
So kannst du Hundebegegnungen üben und die Situation x-mal wiederholen und/oder du hast jemanden der dir Feedback zu deiner Köpersprache gibt
und genauso arbeitet wie du! Dein Trainingspartner kann dich auch filmen und ihr könnt Videos von eurem Training in die Facebook Gruppen stellen.
Mehr Augen sehen mehr Details, die vielleicht noch verbessert werden können!

3) Dein Hund reagiert nicht auf deine Korrektur? Was denkst du dir denn während und nach dem Korrigieren?
Hunde sind unglaublich gut darin, unsere Körpersprache zu lesen! Wenn du deinem Hund Grenzen setzt und gleichzeitig denkst
“Hoffentlich macht er diesmal mit” oder wenn mal etwas nicht klappt, “Ich bin einfach zu blöd dafür” – dann spiegelt sich das in deiner Körpersprache wieder!
Umgekehrt, wenn du dir denkst, “Egal was passiert, und wenn hier ein Ufo landet, du gehst hier nicht vorbei”….auch dieser
Gedanke wird sich in deiner Körpersprache spiegeln.

4) Wenn du dir sehr schwer mit dem Thema Körpersprache tust, probiere doch eine Sportart aus, wo du lernst Körpersprache und
Körperspannung noch bewusster einzusetzen. Mit Körperspannung und – entspannung zu spielen. Tanzen, Kampfsport, etc.
Ich persönlich habe in meiner Jugend durch Wing Tsun sehr viel dazugelernt, Körpersprache bewusst einzusetzen.
Es muss ja nicht gleich eine Vereinsmitgliedschaft sein, aber es gibt ja mittlerweile viele kontenlose Youtube-Mitmach-Videos!
Suche dir etwas aus das dir Spaß macht – 3x wöchentlich 15 Minuten Tanzen im Wohnzimmer ist nicht sehr aufwendig, macht Spaß und
wird sich nicht nur auf das Hundetraining positiv auswirken, sondern allgemein auf deine Körpersprache!

5) Es gibt auch Hunde die aufgrund von Rasse, Charakter, Erfahrungen, etc. einfach mehr hinterfragen.
Gib euch Zeit und sieh es als Möglichkeit gemeinsam zu wachsen!

Viel Spaß beim Üben,
Eure Sarah

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